Die Wahrheit hinter den MTV EMAs in Frankfurt

Gestern fanden die MTV EMAs in der Frankfurter Festhalle statt. Obwohl es die Karten nicht bei eventim & Co zu kaufen gab, hatte ich trotzdem die Möglichkeit, dieses Event live in der Halle zu verfolgen. Neben der normalen Karte für den Sitzplatz hatte ich ein rotes VIP-Bändchen, welches mir die kostenlose Getränkeversorgung vor und während der Veranstaltung sicherstellte und ein blaues Bändchen, womit ich nach den EMAs auf die Aftershow-Party in der Festhalle gehen konnte. Es gab zwar noch die Artist Aftershow-Party im Cocoon, aber diesen Stress habe ich mir erspart 😉

Miese Stimmung in der Halle

Was soll ich sagen. Ich freue mich natürlich, dass die EMAs zum zweiten Mal nach 1991 in Frankfurt veranstaltet wurden. Aber im Gegensatz zu einem Live-Konzert ist eine Live-Show für das fernsehen natürlich etwas ganz anderes. Es gab 3 Bühnen, auf denen die verschiedenen Programmpunkte abgefeiert wurden und wer die Festhalle mit ihren geschwungenen Rangplätzen kennt, weiß, dass sie Sicht nicht immer optimal ist. Außerdem sind die häufigen Werbeunterbrechungen nervend gewesen. Die Sendung wird für TV produziert und so genial beeindruckend sind die Bilder aus der Halle dann auch im Fernsehen oder auf den kleinen Leinwänden unter der Hallendecke. Der Zuschauer in der Halle wird nach jeden Act aus seiner beginnenden Euphorie gerissen, weil wieder Umbaumaßnahmen auf die Stimmung drücken. Es ist interessant mitzuerleben, aber im TV kommt alles viel cooler rüber.

A-Promis? Fehlanzeige!

Und die Acts? Naja, auf die Killers habe ich mich sehr gefreut, kann aber mit der neuen Single noch nicht viel anfangen. Und die Großen der Branche sind gar nicht erst aufgetaucht. Dafür ist die europäische Version dieses Musikpreises doch zu uninteressant. Immerhin brachte Psy die 8.000 mit seinem verrückt-coolen „Gangnam Style“ so richtig in Fahrt. Ansonsten musste ein Einheizer die Zuschauer nach jeder Werbepause wieder darauf hinweisen, doch bitte wieder in Euphorie zu verfallen, wenn die Kameras auf Heidi Klum zeigen, deren Stimme tatsächlich so schrill ist, wie ich es nur aus Switch reloaded kenne.

Promifaktor? Der war durchwachsen. Die halbe Fußball-Nationalmannschaft inklusive Ex-Kapitän Michael Ballack, irgendwelche Ex-VJs und diverse kleine Lichter wie Sonya Kraus und Lena Meyer-Landrut habe ich gesehen. Der schönste Moment für mich war David Hasselhoff in einem Dixi-Klo hockend vor der Halle – herrliches Bild 🙂

Fazit & Fotos: Fotos konnte ich leider nur mit meinem iPhone machen – Kameras waren leider verboten! Egal. So habe ich den Sonntag zumindest auch irgendwie rumgebracht und die Drinks waren for free 😉

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