… ja, er lebt noch: David Hasselhoff

Es gibt immer wieder Situationen im Leben, in denen man aus allen Träumen gerissen wird. Momente, die man nicht unbedingt gebraucht hätte. Denn plötzlich wird man mit Personen konfrontiert, deren Existenz man in die hinterste Ecke des Hirns verdrängt hat.

Und da ich beim Sichten meiner Fotos auf diverse Urgesteine der Vergangenheit gestoßen bin, habe ich mir gedacht, dass eine Reihe mit diesen Persönlichkeiten ja mal ganz nett wäre.

Den Anfang macht mein alter Kumpel „The Hoff“, offiziell auch David (Michael) Hasselhoff genannt.

Der zärtliche Chaot vom Wörthersee

Tatsächlich fand der Erstkontakt zwischen David und mir im wahren Leben statt. Ich war am Wörthersee im Urlaub und David drehte vor Ort mit Thomas Gottschalk & Konsorten den 80er-Jahre-Kracher Zärtliche Chaoten II. In einen feinen Restaurant in Pörtschach war es dann soweit: Ich beobachtete ein junges Mädchen, wie es sich am Nebentisch ein Autogramm holte. Ich wusste zwar nicht, wer der Typ war, aber ich holte mir natürlich auch ein Autogramm. David Hasselhoff? Noch nie gehört! Egal! Hauptsache Autogramm! Das war im Mai 1987.

Einige Zeit später, wurde bei uns im Dorf endlich Kabelfernsehen verlegt und ich erkannte ihn in der Person des Michael Knight aus der Serie Knight Rider wieder. Ach was! Und dann kam natürlich Baywatch. Klar, da war noch die Wende und sein Gassenhauer „Looking for Freedom“. Ich habe mir damals sogar die Maxi-Single gekauft…

Aber spätestens Mitte der 90er verlor ich ihn aus den Augen. Ich hab auch nicht mehr an ihn gedacht. Ok, da war noch was: Dieses fiese Burger-Video mit David und seiner Tochter in denn 0er Jahren. Aber spätestens nach diesem Video hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass er noch unter uns weilt und ihn nach dem ersten Schock auch sofort wieder vergessen.

Man sieht sich immer zweimal im Leben

Bis ich im letzten November bei den MTV EMA 2014 in Glasgow am roten Teppich stehe. Ich will eigentlich wie alle Journalisten gerade meine sieben Sachen packen, um noch rechtzeitig zur Show zu kommen, als er mir plötzlich tief in die Linse schaut – David lebt!

Irgendwie war ich erschrocken und musste auch mehrfach abdrücken, bis ich ein halbwegs scharfes Motiv von ihm im Kasten hatte, so doll habe ich gezittert. Er blieb auch, obwohl die Technik schon dabei war, mit den Abbaumaßnahmen am roten Teppich zu beginnen. Er genoss die Aufmerksamkeit sowohl der Fans als auch der krisenerprobten Reporterschar. Ist ja auch mal was anderes als Ariana Grande, oder?

More Articles for You

Jeder Schuss ein Treffer

Ich mag keine Waffen und keine Gewalt. Bei uns wird nicht geschossen! Deswegen dürfe ich dieses Spielzeug auch gar nicht …

Test: Dyson V6 Total clean

Saugen ist Männersache! Kennen Sie das? Es gibt diese Momente im Leben in denen man zu sich selbst kopfschüttelnd sagt: „Warum …

Im Schatten des Tegelbergs

Urlaub im Allgäu kann traumhaft schon sein. Selbst im touristischen Füssen, wo täglich hunderte, wenn nicht sogar tausende Touristen mit …

So macht Familienurlaub Gin

Der schönste Ort, als Familien-Papa auf Mallorca einen Gin Tonic zu genießen, ist der Royal Beach Club an der wunderschönen Platja …

Test: Canon PowerShot G7 X

Vor ein paar Monaten haben ich mir die Canon PowerShot G7 X zugelegt. Ich habe lange mit mir gerungen, ob …

Strawberry Fields Forever

Bei meinem letzten Aufenthalt in New York City stieg ich aus Versehen in die falsche Subway und fand mich plötzlich …

%d Bloggern gefällt das: