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Jeder Schuss ein Treffer

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Ich mag keine Waffen und keine Gewalt. Bei uns wird auch nicht zum Spaß rumgeschossen. Deswegen dürfe ich dieses Spielzeug auch gar nicht besitzen. Aber wie das nunmal so ist – mit einer Nerf zu ballern macht halt doch riesengroßen Spaß.

Nie war ich in der Vergangenheit auf die Idee gekommen, wir eine andere Waffe als eine Wasserpistole zu besorgen. Aber dann stellte ich fest, dass fast jeder männliche Kollege so eine Nerf in der Schreibtischschublade hat. Und ab und zu kommt es vor, dass diese eingesetzt werden müssen. Das war der Moment, wo ich mich mal in das Thema reingelesen haben. Als perfektes Einstiegsgerät habe ich die Nerf N-Strike Elite MEGA Cyclone Shock auserkoren.

Natürlich gleich zwei Exemplare, denn mein Sohn soll ja auch seinen Spaß haben. Bei uns steht das Zielschießen im Vordergrund. Wir bauen im Wohnzimmer an den verrücktesten Ecken die coolsten Gegenstände auf, die dann im Wechsel getroffen werden müssen. Das fördert nicht nur Spiel, Spaß, Teamgeist, Kreativität und Konzentration – es ist auch ein toller Zeitvertreib im Winter, wenn das Wetter einen Schritt vor die Haustür verbietet.

Die Auswahl ist riesig. Wir haben uns für zwei Nerf N-Strike Elite MEGA Cyclone Shock entschieden.

Vorteile

  • Mit der 6er Trommel können wir 6 Darts auf einmal laden und abfeuern
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Saugen ist Männersache

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Kennen Sie das? Es gibt diese Momente im Leben in denen man zu sich selbst kopfschüttelnd sagt: „Warum habe ich das nicht schon früher so gemacht?!“ Neulich war es wieder soweit. Ich hatte mir den kabellosen Dyson V6 Total Clean Staubsauer zugelegt und konnte vor Begeisterung kaum schlafen. Aber der Reihe nach…

Die Ausgangssituation

Staubsaugen nervt. Ständig diese schwere Teil mit dem langen Kabel im Haus rumschleppen… Das Kabel ist entweder zu kurz oder im Weg. Und der Staubsauger ist nie in der Nähe, wenn man ihn zwischendurch mal schnell braucht. In einem Haushalt mit zwei Kindern ist ein großer Staubsauger aber Pflicht. Einmal in der Woche wird das ganze Haus gesaugt. Da aber wöchentliches Saugen – so wie früher ohne Kinder – nicht mehr ausreicht, musste etwas kleines, handliches für kleine Unglücke her.

Ich dachte, ein Akkusauger wie der Vorwerk Koblod VC100 reicht. Irrtum. Der kleine Tischsauger ist ja ganz nett, hat aber wenig Saugkraft und kann wirklich nur die Brötchenkrümel auf dem Set aufsaugen. Unter dem Tisch wird es mit der kleinen Öffnung eine langwierige und anstrengende Tätigkeit. Und das Entleeren ist eine staubige Angelegenheit. Ebenso den Filter vom gröbsten Schmutz zu entfernen. Etwas anderes musste her. Aber was? Ich überlegte etwas und stellte dann meine Wünsche zusammen.

Die Anforderungen

  • Saugstark
  • Einfach zu bedienen
  • Ohne Kabel für den schnellen Einsatz
  • HEPA Filter
  • Viel Zubehör (möglich)
  • Gerne ohne Beutel – Das würde ich probieren
  • Preis/Leistung so gut wie möglich

Der kabellose Staubsauger als Lösung?!

Also habe ich mir Anfang Januar auf Empfehlung hin bei Aldi Süd einen kabellosen Staubsauger für ca. 60 Euro gekauft. Den EASY HOME® 2-in-1-Akku-Staubsauger. Denn ich hörte, dass eine Bekannte mit ihrem kabellosen Dyson V6 total zufrieden war.

Also musste so ein Akku-Ding her. Aber gleich 500 Euro ausgeben? Quatsch! Aldi bietet doch oftmals gute Qualität für kleines Geld. Und der Sauger soll ja nur zwischendurch mal kleine Stellen vom Schmutz befreien. Für die gründliche Reinigung plane ich weiterhin mit dem großen Miele. Dachte ich mir so.

Gekauft – gesaugt. Im ersten Moment war ich ganz zufrieden. Handlich, leicht und ganz schick. Vier LEDs zeigten mir außerdem in dunklen Ecken die Krümel, aber ich musste mehrfach hin und her saugen, um wirklich leichtesten Schmutz aufzusaugen. Enttäuschung machte sich irgendwie nach der ersten kleinen Euphorie breit.

Muss es doch ein Dyson sein?

Eigentlich stand der EASY HOME® 2-in-1-Akku-Staubsauger nach dem ersten Ausprobieren nur noch in der Ecke. So machte das Saugen auch keinen Spaß; Und noch weniger Sinn. Aufgeben oder Alternative suchen? Ein Dyson? Aber beim Thema Dyson erinnerte ich mich immer an eine Stern TV Sendung aus dem Jahr 2004, wo Sir James Dyson (mit Dyson) gegen Atze Schröder (Studiogast mit Siemens) kläglich im wettsaugen versagte. Das hochgelobte Teil saugte gar nicht richtig und Herr Schröder trumpfte mit dem Siemens groß auf.

Aber die Bewertungen hier auf Amazon sind doch sehr zahlreich, auf das Gerät wird ausführlich eingegangen und die Texte unterscheiden sich in Inhalt und Erstellungsdatum. 

Belohnung für das teure Risiko: eine porentief saubere Wohnung 🙂

Ich habe mich schlussendlich für den Dyson V6 Total Clean entschieden. Ich hatte noch ein paar Amazon-Gutscheine, die mir die Schmerzen beim Preis etwas linderten und bestellte das Gerät.

Aber warum den „älteren“ V6?

    • Weil mir 20 Minuten Saugleistung reichen, da ich ja nur beim Saugen den Powerknopf drücke und so nur Strom benötigt wird, wenn ich tatsächlich sauge.
    • Weil die technischen Unterschiede zum V7 und V8 nicht so groß sind. Die Akkus halten länger durch (V/ ca. 30 Minuten; V8 ca. 40 Minuten) und die Saugleistung soll etwas besser sein. Allerdings ist der Preis auch entsprechend höher.
    • Der V6 Total Clean hat eine umfangreiche Ausstattung. Drei Elektrobürsten (Elektrobürste mit Soft-Walze für glatte Böden, für Teppiche und die Mini-Elektrobürste für Polstermöbel) sorgen für zusätzliche Power.
  • Der Nachmotorfilter ist in diesem Modell enthalten. Das ist mir wichtig, damit der Staub, Pollen und Milben im Gerät bleiben und nicht hinten wieder rausgepustet werden.
  • 384,- Euro sind viel Geld. Die 100,- Euro Aufpreis zum V8 wollte ich mir sparen. Und die 100,- Mehrpreis zum aktuell angebotenen V6 Fluffy sind mir Dank Nachmotorfilter und des umfangreichen Zubehörs wert.

Der V6 saugt wirklich super. Unser Hochflorteppich im Wohnzimmer, ein Jahr alt, den wir jede Woche mit dem Miele saugen, war das erste Testopfer. Leider habe ich kein Foto davon gemacht. Aber was die Elektrobürste da rausgeholt hat, war so erschreckend viel Schmutz, dass ich jetzt nach und nach alles im Haus reinige. Polstermöbel, Matratzen, Teppiche und jeden Ritze hinter den Schränken. Da kommt doch so einiges zum Vorschein…

Um das Saugvergnügen perfekt zu machen, habe ich mir noch das Dyson Akkusauger Zubehör-Set mit Extra-hart & Extra-soft Bürste, breiter Polsterdüse & Verlängerungs-Schlauch geleistet. Aktuell knapp 40,- Euro statt 100,- Euro.

Jetzt sauge ich auch Staub auf Möbeln und im Auto ist das Amaturenbrett fast so sauber wie beim Kauf – ohne Tuch! Denn ohne das lange Saugrohr ist der V6 ideal als kompakter Akkusauger einzusetzen. Einfach Verlängerungsschlauch und Soft-Bürste dranstecken und schon ist der Dyson der perfekte Staubkiller fürs Auto.

So blöd das auch klingt: Saugen macht erstmals richtig Spaß!

Welchen Staubsauger benutzen Ihr und wie zufrieden seid Ihr damit?

Fotografie

Test: Canon PowerShot G7 X

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Vor ein paar Monaten haben ich mir die Canon PowerShot G7 X zugelegt. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich neben meiner digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D300 und meinem iPhone 6s plus wirklich noch eine weitere Kamera brauche. Aber es war eine der vernünftigsten Entscheidungen, die ich je im Leben getroffen habe.

Natürlich macht die Nikon D300 mit dem externen Blitzgerät und den lichtstarken Festbrennweiten und Zoomobjektiven weiterhin hervorragende Aufnahmen, auf die ich auch in bestimmten Situationen nicht verzichten möchte. Aber früher habe ich das Equipment überall mit hingeschleppt. Das ist mir mittlerweile aber zu stressig, vor allem, wenn man Familie hat und sich unterwegs noch um andere Dinge kümmern muss.

In den letzten Jahren löste auch das iPhone bei guten Lichtverhältnissen meine DSLR immer mehr ab. Bis ich die Kamera einsatzbereit hatte, war der Schnappschuss mit dem iPhone schon eingefangen. Vor allem bei spontanen Kinderaufnahen ist das Smartphone auch dank Foto/Video die bessere Alternative. Und auch unauffälliger, wenn man unverstellte Aufnahmen machen möchte. Die Fotoausrüstung wurde bei vielen Aktionen immer mehr zur Last.

Alle waren begeistert von meinen Smartphone-Aufnahmen, aber ich war trotzdem irgendwie unzufrieden. Ich vermisste unterschiedliche Brennweiten, RAW (ja, kann das iPhone jetzt auch) und das Gefühl, mehr bei der Aufnahme beeinflussen zu können.

Aber was brauchte ich eigentlich? Wie musste das Zwischending den aussehen? Welche Funktionen sollte es haben? Worauf lag mein Fokus? Und sollte es eine High-End-Kompaktkamera oder Systemkamera werden? Nee, Systemkamera war noch viel zu groß…

Beim Recherchieren stieß ich schnell auf die Canon G7 X und die Sony Cyber-shot DSC-RX100 III. Zwischen beiden Modellen würde ich mich entscheiden müssen. Einziger Vorteil für die Sony: die wohl etwas bessere Bildqualität. Sicherlich der wichtigste Punkt, sich für oder gegen einen Fotoapparat zu entscheiden.

Aber bei der Bildqualität machte ich bewusst schon Abstriche gegenüber der Nikon D300, deswegen spielten folgende Unterschiede die entscheidende Rolle:

  • Touch-Display: Seit der Nutzung von Smartphones ein absolut hilfreiches Bordmittel
  • Brennweite: 24mm bis 100mm sollten es schon sein

Aber auch der etwas günstigere Preis gab letztendlich den Ausschlag für die Canon PowerShot G7 X.

Und ich bin sehr zufrieden. Natürlich muss man Kamera und Software erstmal genauer kennenlernen, vor allem für mich als Nikon-Nutzer. Aber von Foto zu Foto wurde ich immer glücklicher mit dem Teil. Natürlich bearbeite ich wichtige Fotos in Adobe Lightroom nach. Auch hier ist schön zu sehen, was sich aus den Bildern noch rausholen lässt.

Mein Fazit
Sie ist eine wunderbare Alternative zur Spiegelreflexkamera und zum Smartphone. Aber irgendwie haben alle drei ihre Daseinsberechtigung und ich nutze sie auch weiterhin alle mehr oder weniger regelmäßig.

Mit welchen Geräten macht Ihr im Jahr 2016 Euro Fotos?

Natürlich habe ich ein paar Bilder hochgeladen, welche mit der Canon PowerShot G7X aufgenommen und mit Lightroom weiterverarbeitet wurden.

Gadgets

Bowers & Wilkins P5 – So macht Kopfhören Spaß

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Was braucht man noch, wenn man eigentlich alles hat? Also alles, was man sich im Alltag leisten kann. Unbezahlbare Träume und Wünsche gibt es natürlich noch genug. Aber vor Weihnachten stellte ich mir auch dieses Jahr wieder die Frage, welchen kleinen Wunsch ich mir denn mal mit Hilfe der Familie erfüllen könnte.

Irgendwann blieb ich beim Thema Kopfhörer hängen. Zwar habe ich die aktuellen Apple Earphones, die jedem iPhone beiliegen und ich war damit so zufrieden, dass ich im letzten Jahr auf meine faltbaren, aber gefühlt nicht besseren, AKG K 430 verzichtet habe. Diese sind laut Hersteller „äußerst komfortable On-Ear-Kopfhörer mit geschlossener Konstruktion, 3D-Axis-Faltmechanismus und integrierter Lautstärkeregelung“. Joa – das kann ich auch so stehenlassen.\r\n\r\nAber schon seit einigen Jahren war ja der Beats Studio mein großer Traum. Ein Over Ear Kopfhörer mit adaptiver Geräuschunterdrückung. Mich nervt es jedes Mal, wenn im Flugzeug das Grundrauschen so hoch ist, dass ich von der Musik über meine Kopfhörer nix mehr mitbekomme. Und cool sieht er auch aus. Und das jeder ihn hat, stört mich eher weniger. Auch von Bose habe ich den QuietComfort 15 Acoustic Noise Cancelling ausprobiert. Aber jeweils 299 Euro waren mir dann doch eine Nummer zu viel für einen Kopfhörer. Ich fahre mit dem Auto ins Büro und pendel auch nicht am Wochenende in öffentlichen Verkehrsmitteln durch Land. Bin also eigentlich selten mit Ohrstöpseln unterwegs.\r\n\r\nDann kurz vor Weihnachten, sah ich eines Abends im Amazon Adventskalender den Bowers & Wilkins P5 im Angebot. Generalüberholt für 179 Euro – statt 299 Euro. Bowers & Wilkins? Das sind doch die Jungs, die den traumhaft schönen Zeppelin als Lautsprecher fürs Wohnzimmer rausgebracht haben und immer für den natürlichen Klang gelobt wurden? Den habe ich natürlich auch nicht. Kostet ja auch 600 Euro! Sieht richtig stylisch aus! Aber der Kopfhörer geht eigentlich gar nicht, dachte ich. Der sieht so spießig aus. So fürs Wohnzimmer.Und ist auch nur On Ear… Trotzdem habe ich sofort ein paar Stunden damit zugebracht, mich über den P5 genauer zu informieren. Viel Zeit blieb mir auch gar nicht. Nur bis Mitternacht. Aber der Preis war unschlagbar und die Kritiken sehr positiv. Kein übertriebener Bass. Ist das negativ? ich höre doch gerne baselastig, deswegen auch der Bose und der Beats… Risiko?\r\n\r\nIch habe das Teil trotzdem bestellt und habe ihn natürlich noch in der heiligen Nacht ausprobiert. Zuerst war der Klang schon komisch. Irgendwie so normal. Schon rund und klar, aber doch etwas ungewöhnlich. Nun höre ich auch sonst über die Yamaha-Anlage mit JBL One-Boxen Musik. Wenn man älter wird, muss man halt andere Prioritäten setzen. Da bleiben Hobbys manchmal auf der Strecke. So war meine 10 Jahre alte Kombi zwar gut, aber ich saß auch nie Abend mit einem guten Glas Whiskey im Ohrensessel und habe den Klängen von David Gilmour & Co gelauscht.\r\n\r\nMit den Liedern kam das feine Gehör zum Vorschein. Darauf haben meine Ohren wohl seit 10 Jahre gewartet. Die Kombination aus tollen Materialien, super Verarbeitung und den  ohraufliegenden, weichen Ohrpolstern wurde das Hören zum Genuss. Die Mischung aus Hoch-, Mittel- und Tieftönen ist echt toll. Ich möchte zwar nicht behaupten, dass ich jetzt viele Dinge höre, die ich vorher nicht mitbekommen habe, aber es ist schon beeindruckend. Es hört sich echt so an, als würde die Musik direkt neben mir stattfinden.\r\n\r\nAber was war jetzt eigentlich mit dem Bass? Also habe ich meine persönliche Bass-Referenz angespielt: Dr. Alban – No Coke! Wahnsinn! Wenn der P5 muss, kann er Bass auch richtig gut!

Fazit

Ich habe den Kauf nicht bereut. Und dass es runderneuerte Headphones waren, war wirklich nicht sichtbar. Außerdem habe ich jetzt Zugang zu Downloadbereich „Society of Sound“ auf der Bowers & Wilkins Webseite, wo sie verschiedene Alben in Apple Lossless und FLAC kostenlos zum Download anbieten. Super Sache!

Nächste Woche werde ich den Kopfhörer zum ersten Mal mit in den Flieger nehmen. Ich bin sehr gespannt!

Update: Auch im Flieger schützen die Headphones ganz gut vor den Nebengeräuschen. Ganz leicht hört man sie zwar auch noch, aber er ist schon viel besser, als mit den Apple-Kopfhörern.

Preis: 5/5 Sternen  | 169.- Euro statt 299.- Euro (Neupreis bei Amazon aktuell 260.- Euro)

Klang: 5/5 Sternen  | Sehr ausgewogen, hat aber auch Bass, wenn es sein soll

Qualität: 5/5 Sternen  | Tolles Material und angenehmen Tragekomfort