Canon PowerShot G7 X: Gute Bilder rund um die Uhr

Vor ein paar Monaten haben ich mir die Canon PowerShot G7 X zugelegt. Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich neben meiner digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D300 und meinem iPhone 6s plus wirklich noch eine weitere Kamera brauche. Aber es war eine der vernünftigsten Entscheidungen, die ich je im Leben getroffen habe.

Natürlich macht die Nikon D300 mit dem externen Blitzgerät und den lichtstarken Festbrennweiten und Zoomobjektiven weiterhin hervorragende Aufnahmen, auf die ich auch in bestimmten Situationen nicht verzichten möchte. Aber früher habe ich das Equipment überall mit hingeschleppt. Das ist mir mittlerweile aber zu stressig, vor allem, wenn man Familie hat und sich unterwegs noch um andere Dinge kümmern muss.

In den letzten Jahren löste auch das iPhone bei guten Lichtverhältnissen meine DSLR immer mehr ab. Bis ich die Kamera einsatzbereit hatte, war der Schnappschuss mit dem iPhone schon eingefangen. Vor allem bei spontanen Kinderaufnahen ist das Smartphone auch dank Foto/Video die bessere Alternative. Und auch unauffälliger, wenn man unverstellte Aufnahmen machen möchte. Die Fotoausrüstung wurde bei vielen Aktionen immer mehr zur Last.

Alle waren begeistert von meinen Smartphone-Aufnahmen, aber ich war trotzdem irgendwie unzufrieden. Ich vermisste unterschiedliche Brennweiten, RAW (ja, kann das iPhone jetzt auch) und das Gefühl, mehr bei der Aufnahme beeinflussen zu können.

Aber was brauchte ich eigentlich? Wie musste das Zwischending den aussehen? Welche Funktionen sollte es haben? Worauf lag mein Fokus? Und sollte es eine High-End-Kompaktkamera oder Systemkamera werden? Nee, Systemkamera war noch viel zu groß…

Beim Recherchieren stieß ich schnell auf die Canon G7 X und die Sony Cyber-shot DSC-RX100 III. Zwischen beiden Modellen würde ich mich entscheiden müssen. Einziger Vorteil für die Sony: die wohl etwas bessere Bildqualität. Sicherlich der wichtigste Punkt, sich für oder gegen einen Fotoapparat zu entscheiden.

Aber bei der Bildqualität machte ich bewusst schon Abstriche gegenüber der Nikon D300, deswegen spielten folgende Unterschiede die entscheidende Rolle:

  • Touch-Display: Seit der Nutzung von Smartphones ein absolut hilfreiches Bordmittel
  • Brennweite: 24mm bis 100mm sollten es schon sein

Aber auch der etwas günstigere Preis gab letztendlich den Ausschlag für die Canon PowerShot G7 X.

Und ich bin sehr zufrieden. Natürlich muss man Kamera und Software erstmal genauer kennenlernen, vor allem für mich als Nikon-Nutzer. Aber von Foto zu Foto wurde ich immer glücklicher mit dem Teil. Natürlich bearbeite ich wichtige Fotos in Adobe Lightroom nach. Auch hier ist schön zu sehen, was sich aus den Bildern noch rausholen lässt.

Mein Fazit
Sie ist eine wunderbare Alternative zur Spiegelreflexkamera und zum Smartphone. Aber irgendwie haben alle drei ihre Daseinsberechtigung und ich nutze sie auch weiterhin alle mehr oder weniger regelmäßig.

Mit welchen Geräten macht Ihr im Jahr 2016 Euro Fotos?

Natürlich habe ich ein paar Bilder hochgeladen, welche mit der Canon PowerShot G7X aufgenommen und mit Lightroom weiterverarbeitet wurden.

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